Veranstaltung 01.03. - 23.06.2016

Studentischer Workload – Definition, Messung und Einflüsse

Die Folien zu den Vorträgen finden Sie im Tagesprogramm unten.

Mit der Bologna­‐Reform ist an den deutschen Universitäten der Workload zum zentralen Begriff in der Studiengangs-­ und Lehrplanung geworden. Er gilt als eine wichtige Kenngröße, von der sich Aussagen über die Studierbarkeit und somit letztlich der Qualität einzelner Module oder ganzer Studiengänge ableiten lassen.
Gleichwohl die empirische Evidenz des Workloads deshalb von ebenso großer Bedeutung sein müsste, wird er in der Hochschulpraxis jedoch kaum untersucht.

Auf dem Konferenzworkshop von QUANTEL am 23. Juni in Leipzig stehen drei zentrale Themenbereiche im Fokus:

Theoretische Grundlagen: Was ist unter studentischem Workload zu verstehen? Wie breit sollte die Definition gefasst werden (z. B. Einschluss von Wegstrecken, außeruniversitären Aktivitäten etc.)?

Messung und Verteilung: Wie kann studentischer Workload valide gemessen werden (Forschungsdesigns etc.)? Welche methodischen Schwierigkeiten können dabei auftreten? Und wie kann diesen Problemen entgegengetreten werden? Wie ist studentischer Workload empirisch verteilt? Was sind typische Mittelwerte und Streuungen für Präsenz-­‐ und Selbststudium?

Einflüsse: Durch welche Faktoren wird der studentische Workload beeinflusst? Spielen Unterschiede in den Studiengängen, Modulen und Lehrveranstaltungen in Bezug auf die Variation des studentischen Arbeitsverhaltens eine Rolle?

 

Tagungsdatum: 23. Juni 2016
Tagungsort: Universität Leipzig
Vortragssaal der Hauptbibliothek (Bibliotheca Albertina)
Beethovenstraße 6 | Erdgeschoss

Methode
11.00 Uhr Begrüßung
11.15 bis 11.45 Uhr

Roger Berger (Universität Leipzig)
Die Messung von Workload mittels Smartphone-App Folien Berger
11.45 bis 12.30 Uhr

Zhenya Samoilova, Tobias Wolbring & Florian Keusch
(Universität Mannheim)
Learning Analytics and Survey Data Integration in Workload Research

13.30 bis 14.15 Uhr

Stefen Müller (Technische Universität Kaiserslautern)
Workload – mehr als eine Kennzahl. Notwendiges Übel oder ungenutzte Chance? Folien Müller

Deskription
14.15 bis 15.00 Uhr

Reinhard Wittenberg (FAU Erlangen-Nürnberg)
Studentischer Workload im Bachelorstudium am FB Wirtschaftswissenschaften FAU Erlangen-Nürnberg von 2007 bis 2015 Folien Wittenberg
15.15 bis 15.45 Uhr

Bastian Baumeister (Universität Leipzig)
Der Workload der Leipziger Soziologie-Studierenden Einflüsse und Erklärung Folien Baumeister
15.45 bis 16.15 Uhr

Fabienne Wöhner & Ivo Windrich (Universität Leipzig)
Einfluss von Belastungs- und Persönlichkeitsfaktoren auf den studentischen Workload
16.15 bis 16.35 Uhr Folien Windrich | Wöhner

Justus Junkermann & Ludwig Goldhahn (Universität Leipzig)
Motivation und studentischer Workload: Der Einfluss von ökonomischen und ideellen Motiven auf den studentischen Workload Folien Goldhahn | Junkermann
16.55 bis 17.15 Uhr

Richard Nennstiel (Universität Leipzig)
Erklärung des studentischen Workloads anhand sozialer Herkunftseffekte Folien Nennstiel
17.15 bis 17.35 Uhr

Christin Engel & Daniel Großmann (Universität Leipzig)
Der Einfluss von Motivation, Belastung und sozialer Herkunft auf den studentischen Workload – eine Reproduktion Folien Engel | Großmann

 

17.45 Uhr Ende der Tagung

 

Programm PDF

 

Call for Papers: CfP_Workshop_Leipzig_2016

Im Überblick

Downloads:

Programm, CfP und die Folien der Vorträge

Programm PDF

CfP_Workshop_Leipzig_2016

Folien Berger

Folien Müller

Folien Wittenberg

Folien Baumeister

Folien Windrich | Wöhner

Folien Goldhahn | Junkermann

Folien Nennstiel

Folien Engel | Großmann


Universität Leipzig
top